Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V.
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Als bedeutender wirtschaftlicher Faktor aber ist diese Technik noch relativ jung. Erst als Mitte des
19. Jahrhunderts der gewaltig ansteigende Bedarf an Rohstoffen die Industrie vor das Problem der Materialeinsparung bei gleichzeitig erhöhten Sicherheitsanforderungen stellte, wurden spezielle Verfahren in die praktische Materialprüfung eingeführt. In dieser Zeit wurde auch der Begriff „Zerstörungsfreie Materialprüfung“ geprägt. 

Mit Hilfe der ZfP können verborgene Fehler in Materialien, Bauteilen und Konstruktionen vor und während ihres Betriebes so frühzeitig erkannt werden, dass deren unvorhergesehenes Versagen verhütet wird. Unfälle mit Gefährdung von Menschenleben und schweren Sach- und Umweltschäden können damit vermieden werden.

Von großer Bedeutung ist die Zerstörungsfreie Prüfung auch in der Kunst. Eine zerstörungsfreie Untersuchung von Kunst- und Kulturgegenständen – eine zerstörende Untersuchung käme schon wegen des oft unschätzbaren Wertes der Objekte nicht in Frage – gibt den Kunst- und Kulturhistorikern oft Aufschluss über bisher unbekannte Aspekte der menschlichen Entwicklung oder ermöglicht die sichere Zuordnung eines Kunstwerkes zu einem bestimmten Künstler. Eine Fälschung hat hier keine Chance.

In fast allen Industriezweigen ist die ZfP zum unverzichtbaren Instrument für Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung geworden.

Heute ist keine Gas- oder Ölversorgung, kein Start eines Flugzeuges, keine Herstellung eines Autos oder eines Zuges, kein Brückenbau und kein Betrieb eines Kraftwerkes mehr denkbar ohne die ständige Kontrolle mittels Zerstörungsfreier Prüfung. Jedes sicherheitsrelevante Teil wird geprüft!