Frage Kundenaudit: Bericht fehlerhaft

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12 Nov 2018 06:58 #27878 von Maria910
Kundenaudit: Bericht fehlerhaft wurde erstellt von Maria910
Guten Morgen,

wie geht man mit einen fehlerhaften Auditbericht um?
Der Auditbericht ist eine Checkliste Ja/Nein/nicht relevant und es sind Themen mit Ja/Nein bewertet wurden, die im Audit gar nicht angesprochen wurden.

Wie verhalte ich mich?
Danke

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12 Nov 2018 07:50 #27880 von Rud
Rud antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo Maria,

wenn die Einträge falsch sind und sie insb. auch die Bewertung beeinflussen, würde ich auf den Auditor zugehen. Meistens sind die Auditoren ja auch Menschen.

Wenn es um den Bericht eines Zertifizierungs-Audits war, m.E. auf jeden Fall auf die Korrektur hinwirken.

Bei z.B. einem Lieferantenaudit eines Kunden würde ich kleinere "Unsauberkeiten" ohne Geräuschentwicklungen hinnehmen, außer die Darstellung ist grundlegend falsch oder die Bewertung stuft mich als Lieferanten schlechter ein.

Viele Grüße
Rud

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12 Nov 2018 08:06 #27882 von Maria910
Maria910 antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo Rud,

danke für die Antwort. Die jetzige Bewertung stuft mich als Lieferant besser ein. Einige Punkte sind mit "erfüllt" gekennzeichnet, obwohl wir diese gar nicht besprochen haben und wenn wir Sie besprochen hätten, mit nein beantworten müssten. Das Audit diente dazu, uns als Lieferant beim Kunden listen zu lassen.

Viele Grüße
Maria

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12 Nov 2018 10:40 #27883 von o242o
o242o antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo Maria,

ich würde auf jeden Fall nochmals das Gespräch mit dem Auditor suchen.
Bedingungen, die ich nicht erfüllen kann, aber vom Auditor mit erfüllbar markiert sind können später zu Problemen ungeahnten Ausmaßes führen.

Viele Grüße,
Christian

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14 Nov 2018 13:35 #27895 von Wintzer
Wintzer antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo Maria,

sich mit einem Kundenauditor anzulegen, ist immer eine heikle Sache. Du solltest erst einmal intern die Interessenlage klären:
Was war der Anlass für das Kundenaudit?
a) Will der Vertrieb unbedingt einen Auftrag platzieren oder
b) kam das Interesse zu einer Zusammenarbeit vom Kunden.

Danach ist ebenfalls intern zu klären, wie sich die "positive" Bewertung auf eine mögliche Lieferfähigkeit auswirkt. Erst dann stellt sich die Frage, ob die positive Bewertung im Falle einer Beauftragung

a) auch intern umsetzbar ist oder
b) über eine vertragliche Regelung ausgeschlossen werden kann (QSV) oder c) tatsächlich mit dem Auditor geredet werden sollte.

MfG
Peter Wintzer

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14 Nov 2018 17:56 #27902 von Maria910
Maria910 antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo,

danke für eure Rückmeldungen. Das Audit hat ein externer Auditor im Auftrag unseres potenziellen Kunden durchgeführt. Es diente dazu uns in die Lieferantenliste aufzunehmen.
Bedenken der Geschäftsführung wurden geäußert, dass z.B. auf die Frage "Gibt es eine Entwicklung im Haus" nein angekreuzt wurde.
Allerdings arbeiten wir im Projektgeschäft und entwerfen passgenaue Lösungen für unsere Kunden, mit eigener Konstruktion im Haus. Hier scheiden sich nun die Geister ob das Entwicklung im Sinne der Norm ist. Das soll unter anderem geklärt werden.
Da wir noch nicht zertifiziert sind, gibt es natürlich noch offene Flanken, z.B. machen wir derzeit keine Lieferantenbewertung. Diese Frage kam im Audit auf nicht auf, wurde vom Auditor aber als "erfüllt" gekennzeichnet.

Ich hab da irgendwie ein ungutes Gefühl, den Bericht so hinzunehmen...
Wer ist denn im in der Beweislast bei so einem Fall?

Ich danke Euch!
Viele Grüße
Maria

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14 Nov 2018 19:27 #27905 von Wintzer
Wintzer antwortete auf Kundenaudit: Bericht fehlerhaft
Hallo Maria,

wenn hier überhaupt über eine Beweislast geredet werden kann, denn es sind ja noch keine Kundenverträge abgeschlossen worden, dann liegt diese eindeutig beim ausführenden Auditor. Seine Pflicht ist es, auch die Nachweise dafür zu erbringen, weshalb er zu den "Schlussfolgerungen" gekommen ist.

Was das ungute Gefühl betrifft, kannst Du Dich nach meiner Meinung beruhigt zurücklehnen. Da ihr nicht zertifiziert seid, muss zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ohnedies geregelt werden, welche Anforderungen der Kunde im Auftragsfall an Euch stellt. Das bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde mit Euch eine QSV abschließen wird/muss. Bei dieser Gelegenheit könnt Ihr die Dinge einbringen oder weglassen, die Euch Bauchschmerzen machen.

MfG
Peter Wintzer

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