question-circle Frage Rückstellmuster effizient und nachvollziehbar einlagern

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23 Mär 2020 12:31 #29958 von QSTantchen
Guten Tag,

ich bin in einem IATF zertifizierten Unternehmen in der QS gelandet.( bin nicht hier ausgebildet und versuche mir das Wissen anderweitig anzueignen). Demnach wurde ich auch mit der Einlagerung der Rückstellmuster die wir nur zu Fertigungsbeginn und Ende archivieren beauftragt.

Meine Vorgänger hatten das etwas schleifen lassen und demnach ist dieses Lager das reinste Chaos.

Derzeit nehmen wir die Muster über die Microsoft Access Datenbank auf und ich wollte einfach mal fragen ob es andere Möglichkeiten gibt.

Auch zur Einlagerung gibt es gewiss bessere Möglichkeiten, derzeit werden die Teile in Kartons die eine laufende Nummer haben gelegt und in einen raum mit regalen gestellt . Über die Aufbewahrungsfristen bin ich informiert aber ich denke trotzdem das es eine ordentlichere Lösung für das geben könnte.

Freue mich über Antworten und entschuldige mich im Vorfeld schon einmal falls die Frage doof ist .

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23 Mär 2020 14:58 #29959 von the Raccoon
Du bekommst entweder Chargennummern, oder Maschinennummern und Datum oder auch Auftrags-nummern mit dem Teilen geliefert.
Auf jeden Fall etwas das die Kette zu den Produktionsdaten schließt.

In Deinem Lager machst Du Dir Lagerortnummern.
Deine Kisten brauchen nur eine laufende Nummer.

Jetzt brauchst Du nur noch eine Tabelle (Papier oder Excel) und trägst beides ein.
"Teil aus Charge - liegt im Karton XY - liegt auf Lagerort ZZ"

Ob eure Access Datenbank funktioniert weiß ich nicht ich wette die hat kein Benutzerhandbuch und es gibt nur einen der sie Bearbeitern kann).
Hierfür wäre sie aber überflüssig.
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24 Mär 2020 07:12 #29961 von Yoda
Hallo QSTantchen,

ich weiß nicht ob es bei euch möglich ist, aber bei uns machen wir es folgendermaßen:

Die Freigabemuster und die Letztteilprüfung werden von uns nach jedem Auftrag im BDE System unter Rückstellmuster gebucht. Bei einem 2-Schuß Werkzeug (Spritzgussmaschine) sind das z.B. dann 4 Teile, dafür erstellt unser BDE System dann ein Etikett. Auf dem Etikett ist das Datum, die Artikelnummer, die Charge und der Prüfer aufgeführt. Wir packen die Freigabeteile und die Letzteile in eine Tüte und dies wird dann mit dem Etikett versehen. Das machen wir von jedem Auftrag. Diese werden dann nach Artikelnummern sortiert eingelagert, dafür haben wir extra Schränke besorgt, es gehen aber auch Kisten in Regalen oder andere Möglichkeiten. Bei einem neuen Auftrag werden dann die Rückstellmuster zu dem Artikel hervor geholt und miteinander vergleichen. Durch dieses System ist gewährleistet, dass es zu jedem Auftrag Rückstellmuster gibt, diese werden von uns aber nicht aufgelistet, das sehen wir als nicht notwendig an. Wichtig ist halt, dass die Rückstellmuster ein eigenes, sortiertes Lager bekommen.

Eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn man erstmal damit angefangen hat und es zur Routine geworden ist.

Grüße Yoda

“Many of the truths that we cling to depend on our point of view.”
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