file Frage Wirksamkeitsnachweis bei internen Reklamationen

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04 Feb 2019 08:45 #28255 von R.Junge
Hallo zusammen,

wir sind seit Jahren in der Diskussion wie wir mit der Wirksamkeitsprüfung bei internen Reklamationen umgehen sollen.
Wir haben lediglich abgestimmt, bei Einzelfehlern, keine Wirksamkeitsprüfung durchzuführen, jedoch sind noch einige Fragen offen.

1. PPM-Rate zur Wirksamkeitsprüfung sinnvoll?
2. Was ist bei immer wiederkehrenden Fehlern, welche nicht abgestellt werden können?

Ich würde euch um Input bitten.

Danke und Gruß
Rainer

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04 Feb 2019 09:57 #28256 von the Raccoon
Au ja, lass mich einmal mitdenken. ;-)

Du packst Wirksamkeitsprüfung in einen Satz mit Fehlern.

Ich vermute Du meinst die "Wirksamkeit von Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlerursachen bzw. die Entdeckung von Aufgetretenen Fehlern"

Also wenn Du von Einzelfehlern sprichst, dann sollte ja schon einmal die Entdeckungsmethode wirksam sein. Sonst wüsstest Du ja nicht das es nur ein einzeln aufgetretener Fehler war.
Wenn Du den auf dem Zettel hast und nichts weiter passiert dann funktioniert ja auch die Vermeidungsmaßnahme.
Also Nachweisprüfung: Fehlererkennung (Entdeckungsmethode) lebt noch - kein Fehler - alles Gut =100% Erfüllung.

Bei den immer wiederkehrenden Fehlern sieht das anders aus.
Nachweisprüfung: Fehlererkennung (Entdeckungsmethode) lebt noch - viele Fehler - keine gute Vermeidungsmaßnahme = Neuentwicklung von Vermeidungsmethoden notwendig.

Genau darum geht es ja. Man braucht eine Zeit um festzustellen ob eine Methode wirklich nachhaltig wirkt. Wenn nicht dann war die Methode nicht gut genug und es muss über andere bzw. erweiterte Maßnahmen gesprochen werden. Wenn dann eine Methode als voll wirksam ermittelt wurde, dann wird die ja zum Standard Prozess und die Fehlerbeobachtung kann für diesen Fall als abgeschlossen betrachtet werden.

the Raccoon

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04 Feb 2019 15:03 #28263 von R.Junge
Hallo Raccoon,

danke für deine schnelle Antwort in der Sache.
Hab mich da sicherlich etwas missverständlich ausgedrückt, es geht natürlich um Wirksamkeit von Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlerursachen bzw. die Entdeckung von Aufgetretenen Fehlern.

Wir "kämpfen" um eine Definition, wann wir tatsächlich eine Wirksamkeitsprüfung bei internen Reklamationen durchführen sollen.
Wir sprechen aktuell von ca. 150 internen Reklamationen monatlich, dies können Einzelfehler sein, bei denen wir i. d. R. keine Wirksamkeitsprüfung durchführen aber auch Fehler, bei denen wir in der Findungsphase sind, ob eine Wirksamkeitsprüfung bei z. B. 50ppm sinnvoll ist, da der Aufwand z. T. zu hoch wäre.

Rainer

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04 Feb 2019 15:58 #28264 von the Raccoon
Du brauchst eine Methode zur Bewertung der Fehler.
Dann macht doch eine Prozess FMEA.

Dann hast Du alle Bewertungen und Maßnahmen die Du brauchst incl. der Frage:
"Was passiert wenn so ein interner Fehler zum Kunden durchläuft?"

Ausserdem kannst Du dann die Erfolgskontrolle gleich mit einbauen.

Bei ca. 150 internen Fehler pro Monat ist Deine Statistik aber das kleinste Problem das Ihr habt.

"Wir haben keine Zeit Fehler zu vermeiden, wir sind gerade damit beschäftigt neue zu machen" ;-)

the Raccoon

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